Lumpa und Gugga geben sich musikalisches Stelldichein

Xälzbära starten mit dem Großen Oberschwäbischen Lumpa-Gugga-Treffen erfolgreich in die Fasnetsaison

Dürnau/Bad Schussenried sz Ob Liechtensteiner Wildmandli, das Chaosorchester aus Wangen oder Oschtalber Ruassgugga: Aus allen Richtungen sind die Busse nach Bad Schussenried gefahren, wo die Dürnauer Xälzbära zum dritten Großen Oberschwäbischen Lumpa-Gugga-Treffen geladen hatten.

Mit den Xälzbära waren die Lumpenkapellen Urbach’l und Taldorf, die Schussa-Gugga und Soundmix-Schalmeien, Unlinger Donaufetzer und Guggenmusik Blaustein am Start. Außerdem die Erste-Sahne- Bänd und die „Push itz“ aus Marbach.

Auch die Garde-Mädchen aus Stafflangen hatten es nicht schwer, mit ihrer Showtanzeinlage das Publikum zu begeistern. Gemeinsam mit dem Veranstaltungs-Team der Schussenrieder Brauerei war das Treffen auf die Beine gestellt worden. Der Xälzbära-Präsident Rainer Breitschmid äußerte sich sehr zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung. Wie es auf solchen Treffen üblich sei, habe man die Reihenfolge der Auftritte erst am Abend ausgelost. So erreiche man, dass alle Gruppen von Anfang an mitfeiern und den Musikerkollegen zujubeln können. Die Stimmung im Schussenrieder Bierkrugstadel war den ganzen Abend fasnetsmäßig ausgelassen. Dennoch sei alles friedlich abgelaufen.

Davon konnten sich auch viele Besucher überzeugen, die gekommen waren, um sich die Bandbreite der Lumpenkapellen und Guggenmusiken zu genießen. Die Idee, die hinter dem Fasnetmusiktreffen steckt, hat sich auch im dritten Jahr bewährt. Zum einen bietet sich die Möglichkeit für junge oder regional noch unbekannte Gruppen, sich mit ihrer Musik zu präsentieren. Der friedliche Wettstreit zwischen den Musikern fordert zum anderen Höchstleistungen heraus und das Publikum kommt durch die Vielfalt der Gruppen auf seine Kosten.

Bericht Schwäbische Zeitung vom 24.01.2015

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